Vorträge / Seminare

Die Rauhnächte – Zeit des Rückzugs und der Stille

Lichtbildpräsentation

Die Feier der zwölf heiligen Nächte, der sog. Rauhnächte, deutet allein durch ihre Anzahl auf die Verbindung zum Tierkreis hin. Diese Nächte sind auch als „Zeit zwischen den Jahren“, „Zeit zwischen der Zeit“ oder einfach als „Zeit dazwischen“ bekannt, wenn sich die Natur auf das Notwendigste zurückzieht und die Sonne mit dem Eintritt in den Steinbock buchstäblich stehenbleibt.

Diese Energie lässt sich erspüren; allerdings nicht in der weit verbreiteten vorweihnachtlichen Hektik und auf lauten Weihnachtsmärkten. Wohl aber in der Natur, und so haben die Menschen, die noch enger im Einklang mit der Natur gelebt haben, dieser Zeit eine besondere Bedeutung gegeben, die sich in Sagen und Bräuchen widerspiegelt.

Klemens Ludwig beschreibt die verschiedenen Traditionen der Rauhnächte, ihre Verbindung zu Natur, Kultur und Astrologie. Darüber hinaus gibt er Anregungen, wie diese spezielle Zeit genutzt werden kann, um mit seinem Inneren in Kontakt zu treten und jenseits der alltäglichen Hektik auf die leisen Stimmen zu hören.

Astrologie in der Kunst (Seminar oder Vortrag)

Die astrologische Symbolik zieht sich wie ein roter Faden durch alle Epochen der Kunstgeschichte, auch wenn sich die Schulwissenschaft mit dieser Einsicht schwer tut.

Bedeutende Künstler wie Giotto, Leonardo da Vinci (Das letzte Abendmahl), Raffael, Tizian Dürer, Grünewald, Rubens und viele andere haben Werke voll astrologischer Symbolik geschaffen, darunter Altäre, Fenster, Türportale, Fresken, Skulpturen u.a.. Kathedralen, Klöster und Rathäuser enthalten Darstellungen des Tierkreises, z. B. in Chartre, Amiens, Vezelay, Lausanne, Venedig, Maria Laach u.v.a.

Und auch moderne Künstler wie Hilma af Klint, Salvador Dalí oder Andy Warhol haben sich von der Astrologie inspirieren lassen.

Bei genauerem Hinsehen ist die Verbindung von Astrologie und Kunstgeschichte nicht überraschend, bringt doch die Kunst die geistigen Ideen der jeweiligen Zeit zum Ausdruck, während die Astrologie der Versuch ist, diese Inhalte erfahrbar zu machen und den Menschen bei der Suche nach ihrem Platz im Kosmos Orientierung zu geben.

Der Vortrag, bzw. das Seminar greift bedeutende Werke der Kunstgeschichte und ihr historisches Umfeld auf und beleuchtet sie aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel.

 Astrologie – Lebenshilfe oder mittelalterlicher Aberglaube?

Haben uns die Sterne wirklich etwas zu sagen und kennen wir ihre Sprache?

An der Astrologie scheiden sich die Geister, und gleichzeitig kann sich ihr niemand entziehen. Für die einen ist sie mittelalterlicher Aberglaube, für andere konkrete Lebenshilfe. Jedenfalls kennt heute nahezu jeder sein Sternzeichen, die astrologischen Vorhersagen der Boulevardpresse zum Jahreswechsel füllen Sonderbände, und auch die Mahner und Warner melden sich überall zu Wort.

Was aber ist die Astrologie eigentlich, die bis zur Neuzeit zu den ältesten Wissenschaften gezählt und an Universitäten gelehrt wurde? Was ist ein Horoskop und was kann es über einen Menschen verraten? Wo sind die Grenzen der Vorhersage? Was können wir im Alltag damit machen? Auf welcher Basis kommt sie zu ihren Aussagen? Lässt sie sich beweisen oder ist sie längst widerlegt und überholt?

In einem Vortrag die Grundlagen der Astrologie erläutert werden. Dabei geht es weder um eine unkritische Wiedergabe der gängigen Vorstellungen, noch um eine grundsätzliche Ablehnung.

Ein vertiefendes Seminar zeigt an Hand praktischer, konkreter Beispiele die Chancen, Anwendungsgebiete und Grenzen der Astrologie auf. Ein solches Angebot trägt dazu bei, sich im Gestrüpp der widersprüchlichen Meinungen selbst ein Bild zu machen und mündig über den Umgang mit der Astrologie zu entscheiden.

Historische Beispiele wie Leonardo da Vinci, Albrecht Dürer oder Johannes Kepler belegen, dass die seriöse Astrologie früher auch in Wissenschaft und Kultur angesehen war.

Chancen und Grenzen der Astrologie für Kinder

Eltern wollen durch ein Horoskop Aufschluss über das Potential ihrer Kinder erhalten. Da wir in der Kindheit jedoch weit mehr von unserem Mondzeichen als vom Sonnenzeichen geprägt sind (das wir gewöhnlich als unser „Sternzeichen“ kennen), kann die herkömmliche Astrologie hier nur begrenzt Auskunft geben. Die Astrologie für Kinder geht von einem anderen Deutungsansatz aus als die für Erwachsene.

Gleichzeitig dürfte es kaum ein astrologisches Gebiet geben, das in der kritischen Öffentlichkeit so umstritten ist wie die Astrologie für Kinder. Da die Betroffenen selbst nicht gefragt werden können und in der Regel nicht anwesend sind, ist die Gefahr der Manipulation besonders groß. Das spricht nicht gegen die Kinderastrologie, erfordert aber einen sehr sensiblen Umgang mit dem Thema.

Der geplante Vortrag zeigt Chancen und Grenzen der Astrologie für Kinder auf, und setzt sich auch mit den weitverbreiteten Vorbehalten auseinander.