Veröffentlichungen

  • Das Horoskop meines Kindes, Kinder in ihrer Einzigartigkeit verstehen und unterstützen, Kösel Verlag, München, 2001
  • Das große Lexikon der Astrologie, Falken Verlag, Niedernhausen 2001, Neuauflage Bassermann 2004 (mit Daniela Weise)
  • Das große Handbuch der Astrologie, Königsfurt-Urania-Verlag, Krummwisch bei Kiel, 2008, (mit Daniela Weise)

Hajo Banzhaf über “Das große Lexikon der Astrologie”

(Astrologie Heute, August/September 2001):

„Ich habe ein astrologisches Lexikon, in dem ich nichts finde, weil immer gerade das gesuchte Stichwort fehlt, und ein anderes Lexikon, in dem fast alles steht, das aber ob seiner Fülle völlig unübersichtlich ist…“ Und urteilt dann begeistert „Jetzt gibt es endlich die längst überfällige Lösung.“ Und weiter: „Den Autoren ist es hervorragend gelungen, trotz enormer Materialfülle nicht ins Uferlose abzugleiten, und der Verlag hat ein sympathisches Layout geschaffen, das trotz der Fülle von Querverweisen bei aller Komplexität die Übersichtlichkeit garantiert.“

Neuerscheinung: Astrologie in der Kunst (mit Titelbild)

coverAstrologieInDerKunst768Aus der Einführung:

Von den unbekannten Meistern über Leonardo bis Dali: Künstler und die Astrologie

Wer die altehrwürdige Abteil Maria Laach betreten will, trifft an einer der Türen auf den astrologischen Tierkreis. Wer in den vergleichsweise modernen Mailänder Hauptbahnhof eintritt und seinen Blick nach oben wendet, findet den astrologischen Tierkreis über sich. Wer alte Kathedralen, Rathäuser und Kunstmuseen besucht, trifft auf Tierkreiszeichen und Planeten; manchmal in offener, manchmal in verschlüsselter Form.

Die astrologische Symbolik zieht sich wie ein roter Faden durch die Kunst, auch wenn sich die etablierte Kunstgeschichte mit dieser Einsicht schwer tut – wird doch die Astrologie als ernsthafte Disziplin von der Wissenschaft seit der Aufklärung in Frage gestellt.

Bei genauerem Hinsehen ist die Verbindung von Astrologie und Kunst nicht überraschend; im Gegenteil, beide ergänzen sich: die Kunst bringt geistige Ideen der jeweiligen Zeit zum Ausdruck. Die Astrologie macht diese Ideen durch eine uralte und zeitlose Symbolsprache erfahrbar und gibt den Menschen Orientierung bei der Suche nach ihrem Platz im Kosmos. Zudem vereint beide die Sehnsucht nach der kosmischen Harmonie und Ästhetik. Von deren Existenz waren Wissenschaftler, Künstler, Sternenbeobachter sowie Sternendeuter lange überzeugt, bis Aufklärung, Rationalismus und Postmoderne derartige Empfindungen in den Bereich der bloßen Subjektivität verbannt haben.

Zahlreiche Gemälde, Fresken, Mosaike, Skulpturen, Plastiken, ebenso wie Kathedralen, Taufkirchen und Glockentürme legen Zeugnis davon ab, dass Astrologie und Kunst zusammen gehören. Zu den Meistern, die sich der astrologischen Symbolik bedient haben, zählen die anonymen Baumeister der Romanik und Gotik ebenso wie Leonardo da Vinci, Albrecht Dürer, Giotto, Raffael, Tizian, Peter Paul Rubens bis hin zu Salvador Dalí und Andy Warhol.

[….]

Das Buch orientiert sich an den klassischen Epochen der Kunstgeschichte. Vor der Beschreibung der astrologisch inspirierten Kunstwerke werden das jeweiligen Welt- und Menschenbild sowie die Kunstepoche kurz dargestellt.

Eines der bekanntesten Kunstwerke, das nur durch die Astrologie verstanden werden kann, ist Leonardos Abendmahl. Die seltsam verworrene Gestik der zwölf Jünger gibt in der Kunstgeschichte Anlass zu zahlreichen Spekulationen und bisweilen wirren Interpretationen, die so lange unbefriedigend bleiben wie die astrologische Ebene ausgeschlossen wird. Die zwölf Jünger müssen als eine allegorische Darstellung der zwölf Tierkreiszeichen verstanden werden.